U23 WM Plovdiv

WEltmeisterschaften in Bulgarien

U23 WM PLOVDIV BULGARIEN
3 LIAnesen (Lukas Asanovic,Ferdinand Querfeld,Christoph Seifriedsberger), 2 LIAnesinnen (Vici Slach, Laura Arndorfer), 2 LIA Trainer (Roman Arndorfer, Kurt Sandhäugl), 2 STAW- Ruderer Jakob Zwölfer, Flo Walk , Trainer Aram Lemmerer und Luggi Sigl, Melli Zach PIR vertraten Österreich bei der U23 WM in Plovdiv /Bulgarien.

Bei der U 23 Weltmeisterschaft in Plovdiv erreichte der LIA 2- Ferdinand Querfeld und Christoph Seifriedsberger als einziges österreichisches Boot nach einem großartigen Semifinale den Einzug ins Finale A, und das zum achten Mal in Folge seit 2012 bei FISA Großereignissen (EM, WM und Youth Olympic Games ) Die viertbeste Zeit der zwei Semifinalläufe ließ alle spekulieren, dass eine kleine Sensation vielleicht auch noch möglich wäre. Im Endlauf wurde diese Illusion dann von den Gegnern nach der tausend Meter Marke zunichte gemacht als der Kampf um die Medaillen in die Endphase gelangte und unsere Mannschaft im ersten SeniorB Jahr mit dieser Aufgabe noch überfordert war. Mit einer Siegerzeit von 6:25 bei Windstille (ROM) und einer Wahnsinnszeit von 6:31 (GER) für den fünften Platz konnten die LIAnesen einfach nicht mitziehen. Das Saisonziel, nämlich das Erreichen des Finals wurde aber allseits gewürdigt und für die kommenden Jahre weiß das Team wie hoch die Latte liegt. Der Zweier o. Stm war erwartungsgemäß mit den Weltcupfinalisten aus Luzern, Rumänien und Australien, die am stärksten besetzte Bootsklasse. Wäre eine Konzentration auf eine andere Kategorie vielleicht doch sinnvoll gewesen….. no comment
Lukas Asanovic LIA saß am Schlag des leichten Männer Doppelvierers um dessen Nominierung es im Vorfeld der WM ein Geplänkel gab. Der Vorlauf ging total in die Hose, abgeschlagen landete das Boot auf dem letzten Platz. Im Hoffnungslauf um den Einzug ins Finale, lag die Mannschaft bis 1000 Meter ganz gut im Rennen, erhielt aber vom Coach, nachdem klar wurde, dass ein Einzug ins A Finale nicht mehr möglich war, die Anweisung abzustellen. Endlich zeigte dann die Mannschaft im B Endlauf was in ihr steckt, kämpfte brav und konnte dem ungarischen Vierer die rote Laterne mit dem zehnten Platz umhängen.
Melanie Zach PIR, Eva Goller, Victoria Slach LIA und Laura Arndorfer LIA feierten im Rennen um Platz sieben einen souveränen Start-Ziel-Sieg, vor der Crew aus den USA fixierten sie somit den hervorragenden siebenten Platz bei diesen U23-Weltmeisterschaften.
Nur knapp mit 4/10 sec. hatte der Vierer ohne der Herren den Einzug in das A-Finale gegen die USA verpasst. Im Hoffnungslauf scheiterten sie auch nur denkbar knapp hinter Spanien an der Sensation. Das B-Finale zeigte die Mannschaft Maximilian Kohlmayr, Florian Walk (STAW), Gabriel Hohensasser und Jörg Auerbach wieder mit einer starken Leistung und nur dem Team aus Deutschland musste man sich geschlagen geben, was den achten Endrang bedeutet.
Jakob Zwölfer (STAW) hatte seinen ersten Start bei Weltmeisterschaften im Leichtgewichts Einer, Am Samstag war er als erster ÖRV-Athlet im C-Finale seiner Bootsklasse im Einsatz. Platz vier in seinem Lauf bedeutete für den Ruderer des Rudervereins STAW Wien den 16. Gesamtrang bei diesen U23-Weltmeisterschaften.

RESULTS

Ein großes Lob gebührt den Veranstaltern der Regatta in Plovdiv. Die Strecke ist super und wird in den nächsten Jahren auf aktuellen FISA Standard mit Auf- und Abwärmzone gebracht. Die Eröffnungsfeier im antiken Theater war perfekt. Zwei hübsche bulgarische Spitzenruderinnen moderierten in bestem Englisch und mit viel Stimmung, die unvermeidlichen üblichen Reden hielten sich sehr kurz, eine Girlie Band heizte bei Temperaturen um die 38`allen Jugendlichen zusätzlich ordentlich ein worauf alle auf die Bühne stürzten und mittanzten – ganz, ganz tolle Stimmung. Der Busshuttle war immer pünktlich, da könnten sich die Hamburger von der Vorjahrs WM ein Scheibchen abschneiden, an der Strecke gibt es wunderbare Lokale und direkt am Wasser Kaffee und Bier – auch das gabs in Hamburg nicht! Die Preise kommen einem in Bulgarien vor wie wenn man im Paradies wäre : Bier 1€, groß natürlich, Kaffee detto – wirklich guter !- , Taxi vom Hotel zur Strecke um die 2 €, hervorragende Speisen ca. zwischen 3 und 4 € . Die vielen freundlichen Volunteers !!! Affenhitze hatte es bei uns in Österreich auch ! 2017 kommen wir gerne wieder

Bericht Kurt Sandhäugl

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